Die Weihnachtsaktion 2025

Nun ist es endlich so weit, die Weihnachtsaktion hat begonnen!

Den 21.12.2025, kurz nach 16:00 Uhr, startete der Transport mit drei LKW in die Ukraine, beladen mit vielen Lebensmittelpaketen, Kleidern, Möbel und anderen Wertsachen. Wir freuen uns, dass wir diesen Transport und die Weihnachtsaktion in enger Zusammenarbeit mit den Missionswerken Zisterne e.V., FeG-Auslandshilfe, den Mennoniten-Brüdergemeinden Waldbröl und Nümbrecht und mit Unterstützung vieler anderer durchführen können.

Wir danken von Herzen für das Vertrauen! Wir danken für diese wertvolle Ladung und werden diese, so Gott will, an vielen Stellen weitergeben. Viele der Weihnachtspakete werden in den nächsten Tagen an Menschen in Not weitergegeben.

Wir bitten insbesondere jetzt für unsere Brüder zu beten, die seit heute unterwegs sind. Vielen Dank Euch! Lob und Preis unserem Gott!


Mo., 22.12.2025, gegen 9:45 Uhr

Da unsere LKW-Fahrer dieses mal über Österreich und Ungarn gefahren sind, haben sie noch 200 km bis zur Grenze. Gegen 16:30 Uhr konnten sie dann die Grenze Ungarn-Ukraine passieren.


(Eugen F., gegen 22:00 Uhr) Wir sind mit zwei LKW in Kamjanka-Buska angekommen, wollen gleich noch abladen. Oleg und Jurii sind mit dem dritten LKW Richtung Kiew unterwegs.

Am späten Abend konnte dann in Kamjanka-Buska im Zentrum des „Barmherzigen Samariters“ abgeladen werden.


Di., 23.12.2025, gegen 8:30 Uhr

(Eugen F. ) Haben heute früh eine Teilladung in Sdolbuniw bei der christlichen Gemeinde abgeladen. Sind jetzt Richtung Kiew unterwegs. 


Gegen 13:30 Uhr konnte dann die Stadt Irpin (ca. 25 km von Kiew) erreicht werden. Auch hier wurde ein Teil der Ladung bei der christlichen Gemeinde abgeladen. Gott sei Dank, dürfen wir dieses Mal ganz viele Lebensmittelpakete an jedem Ort abladen, was eine große Hilfe für die Flüchtlinge sein wird.


In Kiew konnte an einigen Vororten abgeladen werden. Hier wurde direkt in Busse verladen, welche in die abgelegene Orte fahren nahe der Weißrussischen Grenze. 


Der nächste Abladeort ist eine christliche Gemeinde die eine Evangelisations-Arbeit unter den Flüchtlingen macht.


Am späten Abend des 23.12., haben wir in Perejaslaw bei der christlichen Gemeinde abgeladen. Durch die Arbeit und humanitäre Hilfe sind einige zum Glauben gekommen.


Di., 23.12.2025, gegen 23:00 Uhr

Jetzt sind wir in Solotonoscha. Wegen der Ausgangssperre müssen wir die Abladung für Morgen früh verschieben. Danke für die Gebete.


Mi., 24.12.2025, gegen 9:30 Uhr

Haben heute früh in Solotonoscha für paar Orte Abgeladen.

Durch die Kälte ist das Kondenswasser in der Bremsleitung eingefroren, dadurch hat die Bremse blockiert. Gott sei Dank, wir konnten die Reparatur erledigen. Jetzt sind wir schon auf dem Weg nach Kiew.


Gegen 13:00 Uhr

Unsere LKW-Fahrer sind nun unterwegs nach Charkiw

(Eugen F., gegen 20:00 Uhr) Wir sind in Charkiw angekommen. Danke für die Gebete! 


Am späten Abend des 24.12., konnte in Charkiw abgeladen werden.


Mi. 24.12., kurz nach 21:00 Uhr konnte die Gruppe (1) für die Weihnachtsaktion in die Ukraine starten.


Do., 25.12.2025, um 5:00 Uhr

Unsere LKW-Fahrer haben sich auf dem Weg nach Kramatorsk gemacht. Von einem Weg voller Gefahren, wünschen sie uns mit diesem Bild „Frohe Weihnachten“. Wir beten, dass unser Herr sie vor allem vor Drohnen-Angriffen auf dieser Strecke bewahrt.

Netze die über der Straße gespannt sind zur Drohnenabwehr.


gegen 14:00 Uhr

inzwischen sind unsere Mitarbeiter wohlbehalten in Kramatorsk angekommen und konnten schon Teile der Ladung in verschiedenen Gemeinden abladen. Hier ist die Not besonders groß. 

Die Gruppe (1) für die Weihnachtsaktion hat die Grenze Polen-Ukraine passiert und ist unterwegs nach Charkiw und Borislaw.


Eugen F.: In Kramatorsk konnte am 25.12. ein Weihnachtsgottesdienst mit den Flüchtlingen aus verschiedenen Orten durchgeführt werden. Danach durften wir jeder Familie ein Weihnachtsgeschenk überreichen. Vielen Dank die sich daran beteiligt haben!


Am 25:12., kurz nach 16:00 Uhr, startete dann auch die Gruppe (2) in die Ukraine. 

Am späten Abend konnte die Gruppe (1) die Stadt Irpin erreichen, um dann am nächsten Morgen weiter nach Charkiw zu starten.

Auch der LKW konnte nach Charkiw zurückkehren.


Am 26.12., gegen 05:00 Uhr konnte die Gruppe (2) die Grenze von Polen zu Ukraine passieren und in Richtung Rawa-Ruska, dem ersten Zielort fahren.

Waldemar F.: In Rawa-Ruska konnten am Vormittag einige Menschen mit einem Lebensmittelpaket und der Frohen Botschaft von Jesus Christus besucht werden. Danach konnten wir noch eine Gemeinschaft mit der kleinen christlichen Gemeinde vor Ort haben. Es war kurz aber sehr herzlich! Um 16 Uhr starteten wir, die Gruppe (2), dann nach Kamjanka-Buska.


In Kamjanka-Buska konnten am 26.12. nach Gottesdienst am Morgen, Lebensmittelpakete an hilfebedürftige Menschen verteilt werden.


Die Gruppe (2) ist nun vereint in Kamjanka-Buska angekommen.
Wir sind Gott dankbar für die Bewahrung auf den glatten Straßen!

Nach der Ankunft in Kamjanka-Buska und dem Abendessen, konnte die Gruppe (2) noch eine Gemeinschaft mit den Bewohnern des Heims „des guten Samariters“ haben. Es wurde viel gesungen und die Botschaft über Jesus Christus geteilt.


Der Hilfsgüter-Transport konnte abschließend die Stadt Lebedyn im Gebiet Sumy erreichen.

Auch hier wurde der Rest der Ladung abgeladen.  

Wir sind Gott dankbar, dass wir mit Hilfe Vieler Menschen bei diesem Einsatz, 18 Orte mit Hilfsgütern und Lebensmitteln erreichen können. 


Sa., 27.12.2025, gegen 05:40 Uhr

Die Gruppe (2) ist aus Kamianka-Buska nach Irpin gestartet. Vor ihnen liegen 500 km.


In Charkiw konnte sich die Gruppe (1), am 27.12.2025, in kleine Gruppen teilen und viele Familien im Dorf Fesky besuchen. Hier ist Viel Not und Leid. Die Menschen sind sehr Dankbar für die Lebensmittelpakete.

Auch die Gruppe (2) konnte gegen 13:00 Uhr in Irpin eintreffen. Direkt nach dem Mittagessen konnten auch hier hilfsbedürftige Menschen besucht werden. Viele sind auf der Flucht und mittellos. Sie sind in der Stadt Irpin in unterschiedlichen Wohnungen untergebracht.


Sonntag, den 28.12.2025

Am Sonntag konnten die Gruppen den Gottesdiensten vor Ort beiwohnen und teilnehmen. 

So konnte die Gruppe (1) in Charkiw auf dem Gottesdienst der christlichen Gemeinde dienen.

 

Die Gruppe (2) konnte in Irpin im Gottesdienst der christlichen Gemeinde dabei sein und mit einigen Beiträgen den Christen dienen.


In Irpin konnte dann im Anschluss noch ein weiterer Gottesdienst von der Gruppe (2) besucht werden im Ort Nemeschaewe, wo eine Gemeinde unter den Flüchtlingen gegründet wurde. Hier wurden viele Gespräche mit den Flüchtlingen geführt. Die Menschen haben alles verloren und sind oft mittellos. Die Freude war sehr groß, als wir ihnen die Lebensmittelpakete überreichen konnten.


Am Samstag und Sonntag konnten in Irpin und Umgebung von der Gruppe (2) viele Flüchtlings-Familien besucht werden. Menschen die alles verloren haben, sind in Unterkünften untergebracht. Es waren auch viele Menschen mit Behinderungen, oder Familien wo Kinder Behinderungen haben. Die Menschen, die alles verloren haben, haben auch keine Hoffnung, dass sie irgendwo eine Unterkunft finden. Wir sind sehr froh, dass wir in vielen Besuchen und Gesprächen den Menschen die Frohe Botschaft von Jesus Christus, trotz Krieg und Umstände, weitergeben konnten. Mit Tränen der Dankbarkeit wurden die Lebensmittelpakete entgegen genommen.


Auch in Charkiw konnte die Gruppe (1) am Sonntag, des 28.12. viele Hausbesuche in den Dörfern machen und Menschen die Frohe Botschaft weitergegen. Auch hier gab es viel Leid und wenig Hoffnung. 

Die Tatsache, dass jemand aus Deutschland kommt, um ein Lebensmittelpaket weiterzugeben, dass verwundert die Menschen sehr. Man sieht bei den meisten Tränen in den Augen, wo sie das Paket entgegennehmen.


In Charkiw wird aktuell eine Arbeit unter den Teenagern von Andrej T. und seinem Team gemacht. Sie treffen sich mit vielen jungen Menschen, um gemeinsam etwas zu basteln, gemeinsam in der Bibel zu lesen, zu Singen, oder auch Schulaufgaben zu machen. 

Unsere Gruppe (1) konnte sie am Sonntag-Abend besuchen, um die Zeit mit den Teenagern zu verbringen. Über die mitgebrachten Geschenke waren die Teenager sehr froh.


Am Abend des 28.12., starteten Eugen F., Viktor F., Jimmy S und Jurii T mit den zwei LKW in Richtung Kiew. Unterwegs kamen sie in den Schneesturm.


Mo., 29.12.2025

Gegen 5:40 Uhr konnte trotz Wetter, die Stadt Schytomyr erreicht werden.

 

Die zwei Gruppen sind gegen 6:00 Uhr aus Charkiw und Irpin in Richtung Borislaw unterwegs. 


Kurz nach 14 Uhr konnte die Stadt Luzk von den zwei LKW erreicht werden, wo dann auch der dritte LKW dazugestoßen ist. 

Eugen F.: Oleg und Martin fahren zu Grenze. Wegen der Arbeit müssen sie nach Hause. Wir fahren nach Boryslaw. 


Die Gruppe (2) aus Irpin konnte gegen 15:00 Uhr wohlbehalten in der christlichen Gemeinde in Borislaw ankommen. Nach dem Mittagessen konnte dann noch einige Hausbesuche von Familien gemacht werden. In einer Familie begegneten wir besonders viel Leid. Eine Frau, die vor Kurzem zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist, pflegt ihren Ehemann, der einen Schlaganfall hatte und einen völlig behinderten Sohn, und das schon über 3 Jahre. Wir waren sehr berührt und durften mit der Frau beten.


Spät am Abend sind dann alle Gruppen und LKW Fahrer wohlbehalten in Borislaw eingetroffen.
Martin P. und Oleg M. konnten mit dem einen LKW inzwischen die Grenze passieren und in Polen reinfahren.


Di. 30.12.2025, nach 14:00 Uhr

Wir haben uns auf dem Weg nach Hause gemacht. Die LKW fahren über Ungarn und wir mit den Autos über Polen.


Martin P., und Oleg. M. konnten am 30.12., gegen 17:00 Uhr wohlbehalten zuhause ankommen.

Nach einigen Strapazen an der Grenze, konnten wir mit den Autos gegen 18:00 Uhr in Polen reinfahren.
In der Zeit kämpften sich unsere LKW Fahrer durch die Karpaten (Region in der Ukraine) in Richtung Ungarn.

Kurz vor der Grenze hat eine Bremse komplett blockiert. Mussten die Bremse zerlegen.


Gegen 22:20 Uhr konnte dann die Grenze Ukraine-Ungarn erreicht werden. Gegen 0:00 Uhr konnten Eugen F., und die anderen Fahrer dann in Ungarn reinfahren. Gott sei Dank!


Mi., 31.12.2025, gegen 09:30 Uhr

Die Gruppe mit den Autos ist wohlbehalten zuhause angekommen. Gott sei Dank und vielen Dank für die Gebete!

Die LKW sind inzwischen in Österreich unterwegs.


wieder sauber – kurz vor der Grenze zu Deutschland konnten die LKW gewaschen werden.


31.12.2025, gegen 22:30 Uhr

Eugen F., Viktor F., Jimmy S. und Jurii T. konnten wohlbehalten in Waldbröl ankommen – Gott sei Lob und Dank! Es war wie immer eine lange Fahrt, wo sich aber jeder Kilometer gelohnt hat, weil Menschen diese Hilfe brauchen.

 


Liebe Missionsfreunde!

Die Weihnachtsaktion in der Ukraine ist unsererseits abgeschlossen. Sie geht an vielen Stellen aber noch weiter.

Dank enger Zusammenarbeit mit den Missionswerken Zisterne e.V., FeG-Auslandshilfe, den Mennoniten-Brüdergemeinden Waldbröl und Nümbrecht und mit Unterstützung vieler anderer, auch den Gemeinden und der Ukraine, konnten über 18 christliche Gemeinden angefahren und unterstützt werden. Von den Gemeinden aus konnten viele weitere Orte erreicht werden.

Wir sind Gott von herzen Dankbar, dass bei dieser Weihnachtsaktion viele Familien erreicht werden konnten und noch erreicht werden. Unser Dank gilt in erster Linie Gott, der Menschen befähigt und die Herzen zum Geben bewegt! Unser Dank gilt jedem, der in irgendeiner Form dieses Projekt unterstützt hat, ob durch ein Paket, durch eine Spende oder durch Gebete.

Die Fahrt war an einigen Stellen mit Gefahren verbunden, die uns gezeigt habe, dass der Krieg doch sehr nahe ist. Von diesen Ereignissen haben wir nicht direkt berichtet. Hier haben wir Gottes Schutz und Bewahrung erlebt und dafür danken wir Gott in besonderer Weise.

Im Namen der Menschen aus der Ukraine geben wir den Dank an Euch weiter!

Wir beten, dass die Besuche und Gespräche dazu führen, dass die Menschen Jesus Christus als ihren Retter annehmen, trotz der Umstände, in denen sie sich befinden!

Von einigen Ereignissen werden wir noch einzeln berichten.