Hilfsgüter-Transport für Menschen in Not

Am 10.10.2025, kurz nach 16Uhr, konnte der Transport in die Ukraine starten.

So Gott will, wollen wir christliche Gemeinden in Truskawez, Dubno, Kamjanka-Buska, Poltawa, Kramatorsk und Charkiw in ihrem Dienst unterstützen. Mithilfe der Christen vor Ort erreichen wir Menschen, um ihnen die Hilfe weiterzugeben. Durch die Hilfe werden Menschen in der aktuellen Situation unterstützt und wir dürfen somit auch die frohe Botschaft von Jesus Christus weitergeben, trotz Krieg.

Über den aktuellen Transport werden hier berichten.


Sa., 11.10.2025, gegen 22:00 Uhr

nach dem unsere Mitarbeiter gegen 10 Uhr morgens den letzten Parkplatz vor der Grenze Polen->Ukraine erreicht hatten, dauerte es mehrere Stunden bis sie endlich zur Grenzkontrolle fahren durften.

Dann dauerte es aber noch weitere Stunden, bis sie dann endlich gegen 22:00 Uhr in die Ukraine reinfahren durften.


So., 12.10.2025

nach dem unsere lieben Mitarbeiter Kamjanka-Buska erreicht hatten, konnten sie hier einige Stunden Schlaf genießen und starteten schon sehr früh am Morgen in die Stadt Dubno.

Hier angekommen, konnten sie schon gegen 09:00 Uhr abladen.


Nach dem sie in Dubno abgeladen hatten, starteten Eugen F. mit der Gruppe in Richtung Poltawa, ca. 800 km entfernt. Es ist schon traurig, dass die so friedliche Gegend, mit Krieg überschattet ist.

Da die Ladung im 12. Tonner + Hänger für die Orte im Westen (Dubno, Kamjanka-Buska und Truskavez) bestimmt ist, machte sich Jura T. in Richtung Luzk auf dem Weg. Hier werden kleine Wartungen am LKW gemacht, solange sie auf die anderen warten. 

Nachdem Viktor F., Eugen und Olga F. unterwegs ein kurzes Treffen mit den Christen aus Kiew hatten, konnten sie gegen 22:00 Uhr in Reshetyliwka, im Gebiet Poltawa eintreffen. Morgen wird abgeladen.


Mo., 13.10.2025, gegen 10:00 Uhr

(Eugen) Haben in Reshetyliwka, Gebiet Poltawa einen Teil abgeladen. 

(Eugen) Jetzt sind wir Richtung Charkiv Unterwegs. Danke für die Gebete.


gegen 18:30 Uhr

konnte in der christlichen Gemeinde in Charkiw (Wyssokyj), abgeladen werden. Gleichzeitig wurde in Busse verladen für Kramatorsk und ein Krankenhaus im Donezk Gebiet. Hier werden viel medizinisches Inventar, wie Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel und weitere Sachen dringend benötigt.

Der Krieg nimmt in seiner Härte und Unmenschlichkeit nicht ab und es gibt viele Verwundete. Bleibt noch zusagen, dass der Weg nach Kramatorsk mittlerweile sehr gefährlich ist.

Bitte beten Sie mit uns für die Bewahrung der Menschen in diesen Orten, Kramatorsk, Charkiw und Druschkowka. Beten Sie bitte besonders auch für unsere Mitarbeiter vor Ort, die den Dienst an Menschen tun und ihnen die frohe Botschaft des Evangeliums trotz Krieg weitergeben.

Danach konnte an einem anderen Ort abgeladen werden, von wo aus die Sachen weiter verteilt werden.


Di., 14.10.2025, gegen 7:45 Uhr

Viktor, Eugen und Olga sind aus Charkiw in Richtung Luzk gestartet. Unterwegs treffen sie auf Straßenkontrollen (Blockaden), wo Männer angehalten werden, um so viele wie möglich in den Krieg zu schicken. Wer keine Befreiung vom Militär in irgendeiner Form aufweisen kann, wird mitgenommen.

Auch so etwas trifft man unterwegs. Man fragt sich nur, ob die Ladung ihr Ziel erreichen wird.

Nach über 900 km konnte am Abend, gegen 20:30 Uhr, die Stadt Luzk erreicht werden.


Mi., 15.10.2025, gegen 13:00 Uhr

(Eugen) Haben heute die Ladung vom 12 Tonner in den LKW umgeladen. Die Hilfsgüter werden nun nach Kamjanka-Buska und Truskavez gebracht. 

Aktuell befinden sich unsere Mitarbeiter in Kamjanka-Buska, im „Haus des barmherzigen Samariters“, neben dem Gemeindehaus der christlichen Gemeinde. Hier konnten sie ein Teil der Ladung abladen. Es ist für sie auch eine Zeit, wo sie sich ein wenig ausruhen und eine Gemeinschaft mit den Geschwistern im Glauben haben können. Sie wurden wie immer, sehr herzlich empfangen.

gegen 20:30 Uhr konnte die Stadt Truskavez erreicht werden.


Do., 16.10.2025

am Vormittag konnte im Lager der Mission „Wiska Miru“ in der Stadt Drohobych abgeladen werden.

Danach konnte in der Stadt Borislaw, bei der christlichen Gemeinde der restliche Teil der Ladung abgeladen werden. Unter anderem auch Baumaterial für das Bethaus.

Die christliche Gemeinde in Borislaw, mit der wir seit vielen Jahren eng zusammen arbeiten, hat seit Beginn des Krieges viele Flüchtlinge aufgenommen und macht einen evangelistischen Dienst in der Region. Wie immer wurden unsere Mitarbeiter auch hier sehr herzlich empfangen.


Fr., 17.10.2025, gegen 11:00 Uhr

(Eugen F.) Wir sind jetzt Richtung Grenze unterwegs.

Vor der Grenze Ukraine->Polen konnte noch mal gewaschen werden.

(Eugen F.) Von 16:30 bis 18:30 Uhr konnte die Grenze passiert werden. Gott sei Dank!
Wegen den Wartezeiten haben wir uns entschieden über Ungarn und Österreich nach Hause zu kommen.


Sa., 18.10.2025, gegen 12:00 Uhr

(Eugen F.) Kurz nach Regensburg haben wir uns getrennt. Viktor und Jurii holen mit dem 12tonner eine Ladung für die Mennoniten Brüder-Gemeinde in Nümbrecht-Bierenbachtal. Meine Frau und ich sind weiter auf dem Weg nach Hause.



 

Am Samstag, gegen 15:00 Uhr, konnten Eugen und Olga F. nach fast fünf und halb Tausend Kilometer wohlbehalten zuhause ankommen. 

Gegen 17:40 Uhr konnten dann auch Viktor und Jurii mit dem 12 Tonner wohlbehalten in Waldbröl ankommen.


An dieser Stelle danken wir für alle Gebete! Wir danken für die Unterstützung in jeglicher Form, welche diesen Transport möglich gemacht hat. Dazu zählen vor allem die Hilfsgüter, welche wir wieder von Sanitätshäusern, Krankenhäuser, Privatpersonen erhalten haben, um sie weiterzugeben. Und natürlich danken wir von Herzen jedem Spender, denn die Transporte bis nach Charkiw kosten nicht wenig. Dennoch ist es unser Ziel, die Hilfe so weit wie möglich bis zum Zielort zu fahren. Von den Mitarbeitern vor Ort ist es nur schwer möglich, so große Ladungen mit Kleintransportern im Land zu transportieren.